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Integrationsmodelle

In der Schweiz als auch im Ausland wird an neuen Konzepten und Projekten zur beruflichen Integration und Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung gefeilt.

Unter dieser Rubrik werden vielversprechende Konzepte und Projekte aufgeführt. Die Liste wird laufend ergänzt.

Berufsschule AVUSA: ein einzigartiges Pilotprojekt

Die Berufsschule AVUSA ist offen für Jugendliche mit Beeinträchtigung, die eine eidgenössische Attest Ausbildung (EBA) in der Regel nicht bewältigen können. Die Lernenden mit Beeinträchtigung besuchen wie alle anderen Lehrlinge die kantonale Berufsschule in Aarau und werden in eigenen Klassen analog der eidgenössisch geregelten Bildungsangebote geschult. Sieben Lehrkräfte unterrichten an vier Tagen in der Woche acht Fachklassen. Die Lehrlinge absolvieren eine praktische Ausbildung nach INSOS PrA. Gegründet wurde die AVUSA 2008 von der Stiftung Lebenshilfe.

Von Beruf Patientenlotse

In der Universitätsklinik Jena weisen Lotsen den Patienten und Besuchern im „Dschungel“ aus Fluren, Stationen und Anbauten den Weg. Dies auch zur hohen Zufriedenheit des Personals. Das Kooperationsprojekt zwischen der Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena gemeinnützige GmBH und der Klinik läuft seit 2008. Es wurde 2010 mit dem Preis „AKZEPTANZ“ der Lebenshilfe Thüringen ausgezeichnet.

Stiftung Brunegg

Als Grünlieferant gelang es der Stiftung, ein breites Netzwerk von Privatunternehmen aufzubauen. Die Stiftung fördert von Anfang an die Integration ihrer Lehrlinge mit Praktikumsplätzen im ersten Arbeitsmarkt. Das Beratungs- und Coachingangebot richtet sich auch an Arbeitgeber. Die Stiftung Brunegg hat sich durch die Teilnahme an der Messe Giardina Zürich einen Namen gemacht. Die Aufträge konnten dadurch gesteigert und neue Arbeitsplätze im ersten Arbeitsmarkt generiert werden.

La Capriola

Die Stiftung La Capriola wurde von ein paar Hoteliers im Januar 2003 ins Leben gerufen – eine einzigartige Initiative zur Integration von Jugendlichen mit Handicap in die Arbeitswelt, die Vorbildcharakter hat.La Capriola mit Sitz in Trin/GR bildet in ihren Partnerbetrieben der Hotellerie und Gastronomie Jugendliche mit Behinderung zu qualifizierten Berufsleuten aus und ermöglicht ihnen so im Anschluss an die Ausbildung eine dauerhafte Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

Corporate Social Responsibility (CSR)

CSR stellt Instrumente zur Verfügung, wie Unternehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen können. Daraus ergeben sich auch neue Kooperationen zwischen wirtschaftlichen und gemeinnützigen Organisationen. Im Rahmen von CSR Projekten kommen immer wieder Integrationsprojekte zustande.

Supported Employment

Supported Employment („Unterstützte Anstellung“) hat zum Ziel, Menschen mit Behinderung – unabhängig von der Art und Schwere dieser Behinderung – beim Erlangen und Erhalt von bezahlter Arbeit in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes zu unterstützen. Die Stiftung Züriwerk leistet diesbezüglich Pionierarbeit.

Vorarlberger Projekt ifS-Spagat und Hamburger Arbeitsassistenz

Das Projekt Spagat wurde vom österreichischen Institut für Sozialdienste (IfS) lanciert. Spagat begleitet Menschen mit erheblichen (geistigen und/oder mehrfachen) Behinderungen bei Übergängen in die Berufswelt. Spagat lehnt sich eng an das Konzept der Hamburger Arbeitsassistenz an, ein von Eltern 1992 lanciertes Integrationsprojekt in Hamburg. Auslöser waren die vielen integrativ geschulten Jugendlichen, denen nach Schulabschluss nur das Angebot einer Beschäftigung in einer Werkstätte für Behinderte offen stand.

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