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In der Ausbildung

Der Wechsel in die berufliche Ausbildung ist nicht immer einfach. Die meisten Arbeitskollegen im Ausbildungsbetrieb sind älter und erfahrener. Der Tagesrhythmus ist neu und der Leistungsdruck steigt.

Der Wechsel in die berufliche Ausbildung ist nicht immer einfach. Die meisten Arbeitskollegen im Ausbildungsbetrieb sind älter und erfahrener. Der Tagesrhythmus ist neu und der Leistungsdruck steigt.

Es dauert in der Regel ein halbes Jahr, bis sich ein Jugendlicher eingelebt hat und sich ein wenig sicherer fühlt. Gerade während dieser Zeit ist eine gute Begleitung elementar, damit die Ausbildung erfolgreich fortgesetzt werden kann.

Probleme in der Ausbildung

Probleme in der Ausbildung sind normal und können immer wieder auftauchen: permanente Überforderung, Konzentrationsschwierigkeiten, Konflikte mit Arbeitskollegen oder auch schlechte Schulnoten in der Berufsfachschule. In solchen Situationen ist es wichtig, sofort zu handeln und bei der richtigen Stelle Hilfe einzufordern.

Hilfe bei Schwierigkeiten am Ausbildungsplatz

Die meisten Ausbildungsstätten teilen den Lernenden eine Bezugsperson zu, die bei persönlichen Schwierigkeiten im Betrieb hilft. Wer die Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt absolviert, wird in der Regel eng von einem Job Coach begleitet (supported education). Manchmal kommt aber nur noch eine unabhängige Beratung in Frage. Diese kann z.B. bei der kantonalen Berufs- oder Jugendberatung oder bei Behindertenorganisationen wie insieme Schweiz, Procap Schweiz und Pro Infirmis eingeholt werden.

Manchmal genügen kleine Anpassungen am Arbeitsplatz, damit eine Jugendliche mit einer geistigen Behinderung sich wieder wohl fühlt und produktiv arbeiten kann: Z.B. die Dokumentation des Arbeitsablaufs mit Piktogrammen, die Gliederung der Aufträge in Teilschritten oder die Zuteilung zu gleichbleibenden Tätigkeiten mit wenig Zeit- und Termindruck.

Hilfe bei Schwierigkeiten in der Berufsfachschule

Auch in der Berufsfachschule können Probleme entstehen, z.B. dann, wenn der Unterrichtsstoff zu schwierig wird und die Schulleistungen nicht mehr genügen. Auch dies ist nicht unüblich. Darum gibt es in der Regel auch betriebsinterne und schulinterne Aufgabenhilfen oder die fachkundige individuelle Begleitung (FiB) in den Berufsfachschulen für Attestlernende. Auch der sogenannte Nachteilsausgleich umfasst Massnahmen, um Jugendlichen mit Behinderung eine Attestlehre (oder Berufslehre) zu erleichtern.

In jedem Fall lohnt es sich, das Gespräch mit einer Berufsschullehrerin oder einem Berufsschullehrer zu suchen.

insieme L&A PluSport Telefon:044 / 777 11 00
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