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Finanzielle Hilfe

Für die Bewältigung der Aufgaben, die durch die Behinderung eines Kindes entstehen, erhalten Eltern finanzielle Unterstützung.

Mit finanziellen Hilfen sollen Eltern von den Kosten entlastet werden, die über die normalerweise anfallenden Kosten für die Betreuung eines Kindes hinausgehen. Ein Teil dieser Kosten übernimmt der Kanton. Das betrifft die heilpädagogische Früherziehung und später die Sonderschulung. Aber auch die Invalidenversicherung leistet finanzielle Unterstützung. Dafür muss jedoch ein Gesuch gestellt werden. Meistens machen das Kinderspital, der Arzt, die Ärztin oder die Frühförderstelle die Eltern auf die Anmeldepflicht bei der IV aufmerksam.

Die offiziellen Formulare können bei den kantonalen IV-Stellen, den AHV-Zweigstelle der Wohnortgemeinde oder bei anderen Beratungsstellen für Menschen mit einer Behinderung bezogen werden.

Hilflosenentschädigung

Ist der Aufwand für die Pflege und Überwachung des behinderten Kindes grösser als bei einem nicht behinderten Kind, haben Eltern Anspruch auf die so genannte Hilflosenentschädigung. Die Höhe dieser Entschädigung hängt von der Schwere der Behinderung ab. Dabei spielt die Art der Behinderung keine Rolle. Massgebend ist ihre Auswirkung auf alltägliche Lebensverrichtungen wie Aufstehen, Absitzen, An- und Auskleiden, Essen, aber auch Fortbewegung und die Pflege von Kontakten.

Intensivpflegezuschlag

Kinder, die eine intensive Betreuung benötigen, erhalten zusätzlich zur Hilflosenentschädigung einen Intensivpflegezuschlag. Der Anspruch entsteht, wenn im Vergleich zum Aufwand bei einem gleichaltrigen, nicht behinderten Kind mindestens vier Stunden mehr für seine Pflege und Überwachung eingesetzt werden muss.

Die Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag kennen je drei Stufen. Beide werden pauschal für jeden Tag bezahlt, an dem ein Kind zu Hause ist. Sie werden nicht ausgerichtet, wenn sich das Kind in einem Spital befindet. Die Entschädigung reduziert sich, wenn das Kind in einem Heim lebt, jedoch werden zusätzlich ein Pauschalbetrag pro Übernachtung an die Pflege- und Pensionskosten bezahlt.

Medizinische Massnahmen

Bei einem sogenannten Geburtsgebrechen übernimmt die IV die Kosten für alle medizinischen Massnahmen und Therapien bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres. Welche Beeinträchtigungen als Geburtsgebrechen anerkannt sind, definiert die IV in einer Liste. Gewisse angeborene Beeinträchtigungen fehlen auf der Liste. Sie werden als medizinisch nicht behandelbar beurteilt.Dazu gehört zum Beispiel die Trisomie 21.

Wenn es sich nicht um ein Geburtsgebrechen handelt, übernimmt die IV medizinische Massnahmen nur unter strengen Voraussetzungen. Sie müssen dann die spätere Erwerbstätigkeit erheblich verbessern. Kosten für Beeinträchtigungen, die auf Krankheit oder Unfall zurückzuführen sind, werden von der Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung übernommen.

Weitere Hilfen

Die IV übernimmt die Kosten für verschiedene Hilfsmittel (Hilfe bei der Fortbewegung, bei der Kommunikation, für die Schulung etc.). Eine Liste legt fest, welche Hilfsmittel in Betracht kommen. Kosten für einfache und zweckmässige Umbauarbeiten, wenn das Haus oder die Wohnung rollstuhlgängig gemacht werden soll, werden ebenfalls entschädigt, desgleichen Reisekosten, wenn eine Massnahme nicht am Wohnort durchgeführt werden kann

Behinderungsbedingte Kosten, welche die Eltern selber tragen, können sie vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Eltern, die sich in einer vorübergehenden Notlage befinden, können sich an die Pro Infirmis wenden. Pro Infirmis verwaltet die Bundesgelder „Finanzielle Leistungen für Behinderte“ (FLB).

Es gibt zahlreiche weitere Stiftungen und Fonds. Auskunft über diese Einrichtungen geben die Sozialberatungsstellen.

insieme L&A PluSport Telefon:044 / 777 11 00
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