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Frühförderung

Eltern, die ihr Kind mit geistiger Behinderung zuhause betreuen, können von Unterstützung und Entlastung profitieren.

Mehr noch als alle andern braucht ein Kind mit einer geistigen Behinderung Anregung und Förderung. Die erste Unterstützung, die Eltern finden können, kommt von den heilpädagogischen Früherzieherinnen. Ab Geburt bis 2 Jahre nach Schuleintritt (Regelklasse oder Sonderschule) bieten sie Kindern mit einer Behinderung pädagogische und therapeutische Hilfe und Unterstützung. Sie stimulieren alle Entwicklungsbereiche des Kindes mit gezielt eingesetzten Spielmaterialien, durch Kommunikation und alltägliche Aktivitäten. Die Bedürfnisse des Kindes zu erkennen und darauf einzugehen, ist eine der Hauptaufgaben der Früherzieherin. Im Allgemeinen findet die Therapie einmal wöchentlich beim Kind zuhause statt. Die Früherzieherin kümmert sich aber nicht nur die Betreuung des behinderten Kindes, sondern berät und begleitet auch die Eltern. Gemeinsam mit ihnen erarbeit sie Zielsetzungen für die Förderung. Die Eltern werden dadurch in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt. Die Früherzieherin ermutigt die Eltern dazu, ihre Tochter, ihren Sohn ab und zu loszulassen und das Kind nicht zu sehr zu behüten. Sie unterstützt sie darin, ein Gleichgewicht zwischen Familienleben und Leben in der Gesellschaft zu finden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen beteiligten Fachpersonen ist neben der Arbeit mit dem Kind und seiner Familie ein weiterer wichtiger Bestandteil der heilpädagogischen Früherziehung. Ziel ist es, die verschiedenen therapeutischen Massnahmen möglichst wirkungsvoll einzusetzen.

Ausserfamiliäre Betreuung

Ein möglichst früher Kontakt mit anderen Kindern fördert die soziale Entwicklung eines Kindes. Der Besuch einer Kita oder Spielgruppe bietet dazu die beste Gelegenheit. Für Kinder mit einer geistigen Behinderung gibt es spezialisiere Angebote. Heute besuchen aber auch viele eine herkömmliche Einrichtung. Da die Nachfrage nach solchen Plätzen immer noch höher ist als das Angebot, verlangt die Suche nach einem guten Betreuungsplatz von allen Eltern Ausdauer und Beharrlichkeit. Für Eltern mit einem Kind mit geistiger Behinderung gestaltet sich die Suche jedoch noch schwieriger, da noch lange nicht alle Spielgruppen, Kitas, Horte und Kindergärten Kinder mit besonderen Bedürfnissen aufnehmen. Nicht immer fällt es Eltern leicht, ihren behinderten Sohn, ihre behinderte Tochter einer unbekannten und unerfahrenen Person anzuvertrauen. Und tatsächlich verfügen Kleinkindererzieherinnen meistens nicht über die nötige Ausbildung, um auf die Bedürfnisse von Kindern mit geistiger Behinderung eingehen zu können. Manchmal ist es jedoch möglich, mit dem Einverständnis der Eltern und je nach kantonalen Bestimmungen zusätzliches Personal als Integrationshilfe anstellen.

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