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insieme Verein zur Förderung geistig behinderter Menschen Limmattal & Amt

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Geschwister

Die Geschwisterbeziehung ist in der Regel die längste Beziehung in einem menschlichen Leben überhaupt. Sie prägt vor allem die Kindheit stark: Geschwister wetteifern um die Anerkennung der Eltern, kuscheln, teilen Sachen wie auch Hiebe aus, messen ihre Kräfte, streiten heftig und versöhnen sich kurzum wieder.

Ist ein hilfsbedürftiges Geschwister da, funktionieren diese Mechanismen etwas anders: Rücksichtnahme ist gefragt, Vernunft und Selbstständigkeit – kurz: vom „normalen“ Geschwister wird erwartet, dass es möglichst wenig Probleme schafft, die Eltern nicht zusätzlich belastet und den behinderten Bruder und die behinderte Schwester begleitet, schützt und unterstützt.

Risiken und Chancen

Geschwister von behinderten Kindern entwickeln in der Regel eine Geschwisterbeziehung, die stark auf die Besonderheiten des behinderten Kindes, dessen Kompetenzen und Schwächen ausgerichtet ist. Dabei können ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen leicht in den Schatten geraten, denn das Zusammenleben mit einem behinderten Geschwister bringt Einschränkungen mit sich: im Alltag, bei der Gestaltung der Freizeit und auch bei der Möglichkeit, Freundschaften zu schliessen. Doch die meisten Kinder profitieren auch vom gemeinsamen Aufwachsen mit einem behinderten Geschwister: Sie lernen schon früh, sich in Geduld zu üben und Rücksicht zu nehmen und fallen vor allem wegen ihren ausgeprägten Sozialkompetenzen und persönlicher Reife auf.

Auch die Eltern stehen bei solchen Geschwisterbeziehungen vor besonderen Herausforderungen: Wie können wir allen Ansprüchen gerecht werden, lautet eine zentrale Frage im Familienalltag. Für jede Familie ist die Antwort eine andere.

Aufwachsen
Kinder, die eine Schwester oder einen Bruder mit Behinderung haben, werden früh gefordert. Oft entwickeln sie dabei für ihr Alter aussergewöhnlich hohe Sozialkompetenzen, sind überdurchschnittlich belastbar und reif. Doch es gibt auch Kinder, die mit dieser Situation überfordert sind. mehr

Jugendliche
In der Zeit der Pubertät wird alles anders. Mit ihr beginnt eine Phase des Aufbruchs und oft auch der Auflehnung und der Neuorientierung. Ein Umbruch im Familiengefüge ist eine häufige Folge dieses Entwicklungsschrittes. mehr

Mit dem Alter
Im Erwachsenenalter lockert sich die Geschwisterbeziehung normalerweise, die Wege der Geschwister gehen auseinander. Bei Geschwistern von Menschen mit Behinderung gestaltet sich diese Beziehung etwas anders; für die behinderten Geschwister sind Brüder und Schwestern lebenslang wichtige Bezugspersonen. mehr
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