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Erste Schritte Geschwister In der Schule Sonderpädagogik Abklärungsverfahren Richtung Integration Integration im Gesetz Berufsbildung Arbeit Sexualität Alt werden
In der Schule

Ein Kind kommt ins Schulalter – und die Frage stellt sich, welche Möglichkeiten der Schulbildung einem Kind mit geistiger Behinderung offen stehen. Wie jedes Kind hat es das Recht – und die Pflicht – , eine Schule zu besuchen.

Wird bei einem Kind ein besonderer Bildungsbedarf festgestellt – z.B. einer geistige Behinderung -, bestimmen Bundesverfassung und Gesetz (BV Art. 62 und BehiG Art. 20), dass diese Schulbildung an seine Bedürfnisse „angepasst“ sein muss.

Für die meisten Kinder mit geistiger Behinderung bedeutet dies, dass sie spezialisierte Schulen besuchen, die Sonderschulen. Den Unterricht erteilen spezifisch ausgebildete Lehrkräfte, die HeilpädagogInnen resp. SonderpädagogInnen. Die Kinder mit besonderem Bildungsbedarf haben ab Geburt bis zum vollendeten 20. Lebensjahr Anrecht auf sonderpädagogische Massnahmen.

Die Sonderschulung obliegt seit 2008 dem Kanton. Jeder einzelne Kanton bestimmt selber über die fachliche, rechtliche und finanzielle Ausgestaltung des Angebots.

Die schulische Integration

Zwar besucht die Mehrheit der Kinder mit geistiger Behinderung die Sonderschule, doch auch die Integration in die Regelschule ist möglich. Und wird immer mehr praktiziert. Das Behinderten-Gleichstellungsgesetz (BehiG, Art. 20) gibt sogar der schulischen Integration den Vorrang vor der Sonderschule. Ebenso tut dies das neue Sonderpädagogik-Konkordat

Dennoch bleibt die integrative Förderung von SchülerInnen mit geistiger Behinderung bis heute schwierig. Sie geschieht oft in kleinen Schritten. Besonders selten und komplex ist die schulische Integration auf der Sekundarstufe I. Kurz gesagt: Wer sein Kind in eine Regelschule integrieren will, braucht bis heute sehr viel Energie und Durchhaltevermögen.

Zurzeit läuft die Übergangsphase im Rahmen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA). Die Kantone erarbeiten zurzeit ihre Rahmenbedingungen im Bereich Sonderpädagogik.

Sonderpädagogik
Die Sonderpädagogik ist Teil des öffentlichen Bildungsauftrags. Sie richtet sich an Kinder und Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf. Dazu gehören insbesondere Kinder mit einer geistigen Behinderung. Ein Überblick über die verschiedenen Formen. mehr

Abklärungsverfahren
Welche Schule eignet sich für ein Kind mit einer geistigen Behinderung? Wer entscheidet über Art und Umfang seiner sonderpädagogischen Unterstützung? mehr

Richtung Integration
Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Sohn, ihre Tochter die Regelschule besucht. Doch der Weg zur schulischen Integration ist noch immer mit zahlreichen Hindernissen versehen. Einige Überlegungen, wie sich diese überwinden lassen. mehr
Integration im Gesetz
In der Schweiz sind die Kantone für die Schulen zuständig. Es gibt aber auch auf Bundesebene Gesetze zur Schule. Was sehen sie vor? mehr
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